Datenrettung von Flash-Speicherkarten,  Datenrettung von Raid - Massive, Datenrettung von Festplatten

 

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Glossar


ACPI
ACPI - Advanced Configuration and Power Interface. System zur Einstellung der Stromsparfunktion eines Computers - Powermanagement.

AGP
AGP - Advanced Graphic Port. Standardbussystem für Grafikkarten, das sich durch höheren Datendurchsatz im Vergleich zum PCI Bussystem auszeichnet.

ASCII
ASCII - American Standard Code for Information Interchange. Genormter Sieben Bit Kode für die Beschreibung von 256 Zeichen und allen internen binären Operationen im Computer.

ATA/IDE
Die englischen Abkürzungen ATA (Advanced Technology Attachement for Disk Drives) und IDE (Integrated Drive Electronics) bedeuten ein und dasselbe: die Spezifikationen von physischen, elektrischen und Transportprotokollen gemeinsam mit einem Kommandosystem als Schnittstelle zur separaten Realisierung von Speichergeräten mit blockweiser Datenspeicherung (Festplatten oder auch Winchesterplatten genannt) in einem Personalcomputer. Die Integration des Controllers auf der Festplatte und die Möglichkeit einen Cache - Speicher für einen flexiblen Datenaustausch mit der Hauptplatine zu integrieren ermöglicht Herstellern viel Spielraum bei Neuentwicklungen. Es gibt inzwischen mehr als ein Dutzend unterschiedliche Betriebsmodi, die mit dieser Schnittstelle betrieben werden.

ATA-2
ATA-2 ist eine der Erweiterungen von ATA/IDE. Die wichtigste Ergänzung sind die Möglichkeiten zur Erhöhung der Geschwindigkeit des Datenaustauschs mit der Festplatte. Speziell PIO Mode 3 (Programming Input/Output - Programmierbare Eingabe/Ausgabe) und DMA Mode 1 (Direct Memory Access - Direkter Speicherzugriff). Eine weitere Neuheit ist das Kommando Identify Drive (Geräte Identifikation), welches der Festplatte gestattet dem Systemprogramm Informationen zur konkreten Festplatte zu übermitteln. Dies war wichtig für die Plug and Play Installation der Festplatte in einem System und für zukünftige Erweiterungen des Standards.
Mit der Spezifikation von ATA-2 wird auch eine neue Methode zur Adressierung der Sektoren auf der Festplatte eingeführt - LBA (Logical Block Address - Logische Block Adressierung), mit der die ursprüngliche Barriere von 504 MB für die Definition einer Festplattengröße überwunden wurde. Mit LBA und den neuen Betriebsmodi von ATA - Systemen können heute auch Festplattensysteme im Terabyte - Größenbereich problemlos adressiert werden.

ATAPI
ATAPI - AT Attachement Package Interface. Schnittstelle zum Anschluss optischer Geräte wie CD-ROM und Streamer (Magnetbandspeicher) an einen Personalcomputer. Die ATAPI - Spezifikation beinhaltet zusätzlich zu den ATA - Kommandos ein Kommando zum Transport von Datenpaketen zwischen dem ATAPI - Gerät und der Hauptplatine des Personalcomputers. Bandlaufwerke, CD- und DVD - Laufwerke und magneto-optische Speicher sind in der Regel über die ATAPI - Schnittstelle mit der Hauptplatine des Personalcomputers verbunden.

ATX
ATX - Advanced Technology eXtended. Dieser so genannte Formfaktor wurde etwa 1995 eingefuhrt und legt mechanische, elektrische und thermische Eigenschaften für Gehäuse und Hauptplatinen von Personalcomputern fest. Eine Vielzahl begleitender Festlegungen zum Beispiel auch für Netzteile gestattet die Herstellung auch sehr kompakter Systeme. Seit 2004 wird ATX durch den Formfaktor BTX und seine Modifikationen ergänzt.

BACKUP
Die regelmäßige Kopie aller Datenbestände eines Computers auf ein oder mehrere spezielle Speichermedien wird sehr oft als Backup bezeichnet.

BAD CLUSTERS
Beschädigte Daten auf einem Abschnitt einer Festplatte bezeichnet man als Bad Clusters.

BIOS
BIOS - Base Input /Output System. Damit werden die fest in einem Festspeicherschaltkreis (ROM) gespeicherten Programme eines Personalcomputers bezeichnet, die unter anderem für die Zusammenarbeit der Hauptplatine eines Personalcomputers mit dem Operationssystem zuständig sind. Es wird empfohlen, die Änderung von BIOS Parametern in einem Personalcomputer Spezialisten zu übertragen.

Cache
Ein Cache ist ein schneller Pufferspeicher zwischen einer Verarbeitungseinheit und einer Speichereinheit. Zwischen CPU und RAM auf einer PC - Hauptplatine unterscheidet man derzeit bis zu drei Cache-Level oder Ebenen (L1, L2 und L3 Cache). Moderne Festplatten haben in der Regel einen Cache-Speicher zwischen der Festplatte selbst und dem Ein - Ausgabecontroller der Festplatte.

CE Zylinder
Der letzte Zylinder bei der Festplatten-Adressierungsart P-CHS, der ursprünglich durch die Firma IBM für Diagnoseprogramme reserviert wurde. Die Mehrzahl der BIOS Programme realisiert keinen korrekten Zugriff auf den CE Zylinder. Die Adressierungsart L-CHS verwendet den CE Zylinder nicht.

CHS
CHS - Cylinder - Head - Sector, Zylinder - Kopf - Sektor. Englische Abkürzung für Adressierung der Daten auf Festplatten. Dies geschieht für einen Datenblock durch Angabe seiner Lage innerhalb der jeweiligen Spur des Gerätes mittels der Nummern des Zylinders, des Lese-/Schreibkopfes und des Sektors auf der Spur. Es werden zwei CHS - Adressierungsarten verwendet: die logische CHS -Adressierung L-CHS, die mit dem Programminterrupt INT 13 verwendet wird und die physische CHS Adressierung P-CHS, die bei Zugriffen auf der Geräteebene benutzt wird. Mit der logischen Adressierung L-CHS, die der Programminterrupt INT 13 verwendet, können bis zu 256 Magnetköpfe, 1024 Zylinder und 63 Sektoren adressiert werden. Diese Adressierung wird hauptsachlich in veralteten ESDI und SCSI Festplatten verwendet.
Die Adressierung auf der Geräteebene P-CHS erlaubt es bis zu 16 Magnetköpfe, 65535 Zylinder und 63 Sektoren zu adressieren, so dass Festplatten mit einer Speicherkapazität bis zu 136 Gigabyte adressiert werden können.
Moderne ATA Festplatten unterstützen das LBA Adressierungsformat, das je nach Modifikation Festplatten mit einer Speicherkapazitat bis 128 GB und mehr adressieren kann.

Chip
Integrierter Schaltkreis.

Chip Set
Ein Satz aufeinander abgestimmter integrierter Schaltkreise, als Grundlage zur Entwicklung von Leiterplatten wie Hauptplatinen oder Grafikkarten.

Cluster
Belegungseinheiten (Segmente) auf einer Festplattenpartition heißen Cluster. Belegungseinheiten können unterschiedliche Längen haben (512, 1024, 2048 Bytes), sind jedoch innerhalb einer Partition immer gleich groß.

CMOS
Mit einem speziellen Verfahren hergestellter integrierter Schaltkreis (Complementary Metal Oxide Semiconductor).

COM - Port
Serielle Ports (Stecker) meistens auf der Rückseite von Personalcomputern angeordnet. Man unterscheidet zwischen Ports mit neun und mit fünfundzwanzig Kontakten.

CPU
CPU - Central Processing Unit. Bei Personalcomputern die Bezeichnung für den Prozessor Chip.

DAC
DAC - Digital-to-Analog Converter. Abkürzung fur einen digital-analog Wandler. Digital - Analog Wandler gehören zu den die Funktion bestimmenden Elementen von Grafik- und Audiokarten im Personalcomputer.

Defragmentierung
Mit Defragmentierung bezeichnet man die Zusammenfassung von Dateifragmenten auf der Festplatte. Durch Defragmentierung wird die Arbeit eines Rechners in der Regel beschleunigt. Es wird dringend empfohlen Defragmentierungsprogramme nicht zu benutzen, wenn in einem Personalcomputer Anzeichen von Defekten einer Festplatte erkennbar sind.

DIMM
DIMM - Dual In-Line Memory Module. Ein Modul für operative Speicherschaltkreise (RAM). Im Gegensatz zu den veralteten SIMM (Single In-Line Memory Module) mit 30 - oder 72 Kontakten enthält jeder DIMM mit 168 Kontakten eine komplette Speicherbank, die einzeln auf die Hauptplatine eines Personalcomputers aufgebracht werden können.

Disk Controller
Bezeichnung für eine bestückte Leiterplatte als Bestandteil einer Festplatte. Der Festplattencontroller realisiert die Steuerung des Kopfarmes, der Bewegung des Spindelantriebs der Festplatten und die Verarbeitung der Aufzeichnungs- und Wiedergabesignale der Magnetköpfe. Auf dieser Leiterplatte befinden sich auch die Einrichtungen zur Dekodierung der Festplattenkommandos, Systeme zur Spannungsaufbereitung und -stabilisierung.

DMA
DMA - Direct Memory Access. Direkter Speicher Zugriff. Bei Personalcomputern die Bezeichnung für die direkte blockweise Übertragung von Daten zwischen dem Hauptspeicher und einem peripheren Gerat. Die CPU wird wahrend der DMA - Datenübertragung nicht in Anspruch genommen und kann in dieser Zeit andere Aufgaben erfüllen.

DPMS
DPMS - Display Power Management System. Bildschirm Steuerungssystem bei dem der Bildschirm "dunkel geschaltet" wird, wenn der PC längere Zeit nicht in Anspruch genommen wird.

ECC
ECC - Error Checking and Correction. Fehlererkennung und Fehlerkorrektur. In der Informations- und Nachrichtentechnologie weit verbreitete spezialisierte Verfahren zur Erhöhung der Sicherheit speziell der Datenübertragung und der Datenspeicherung. Dabei werden in der Regel vor der Übertragung oder Speicherung an die eigentlichen Daten durch spezielle mathematische meist algebraische Regeln so genannte Prüfsummen angehängt, die nach der Übertragung oder dem Auslesen der Daten eine definierte Fehlererkennung und Fehlerkorrektur ermöglichen.

EDPT
EDPT - Enhanced Fixed Disk Parameter Table.
Erweiterte Festplattenparametertabelle, die zusätzliche Informationen für Geräte mit den Adressen 80h (erste Festplatte) und 81h enthält. Auf die EDPT für das Gerät 80h wird mit dem Interrupt Vektor 41h und auf das Gerät 81h mit dem Interrupt Vektor 46h gezeigt. EDPT ist eine Parametertabelle für Festplatten mit der Anfangssignatur Axh. Bei Zugriff auf diese Tabelle werden zwei CHS Datenblöcke ausgegeben. Der erste Datenblock enthält die logischen Parameter (L-CHS), die mit den Werten, die durch den Interrupt INT 13h Ah = 08H übergeben werden, übereinstimmen können. Der zweite Datenblock enthält die physischen Festplattenparameter (P-CHS), die bei Zugriffen auf der Geräteebene der Festplatte benutzt werden. Die EDPT gestattet Zylinderadressen, die 1024 übersteigen zu benutzen, so dass damit die Arbeit mit größeren Festplatten ermöglicht wird.

Enhanced IDE (EIDE)/FAST-ATA
Beide Bezeichnungen umfassen im wesentlichen den gleichen Sachverhalt - die Zusammenfassung der Standards IDE/ATA, ATA2 und ATAPI. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des seriellen ATA Interfaces (S-ATA) wird das konventionelle, parallele Interface oftmals als P-ATA bezeichnet.

EPROM
Erasable Programmable Read Only Memory - Programmierbarer Festwertspeicher.

FAT
File Allocation Table - Dateizuordnungstabelle. Sie werden zur effektiven Ausnutzung der Festplatten und zum schnellen Dateizugriff auch bei anderen externen Speichern (wie Flash - Speichern und Smart Cards) benutzt. Alle Blöcke einer Datei sind über die File Allocation Table verkettet. Unterschiedliche Betriebssysteme arbeiten mit unterschiedlichen Dateizuordnungstabellen-Systemen, die nicht zueinander kompatibel sind. Bei Betriebsystemen von Microsoft unterscheidet man zwischen FAT16 für DOS, Windows 3.x., FAT 32 fur Windows 98/Me und NTFS fur Windows NT, 2000, XP und Vista.

FDPT - Fixed Disk Parameter Table

FEPROM
Flash EPROM - bis zu einhundert tausend mal programmierbare "Festwertspeicher", die auch bei Abschalten der Spannung ihren Speicherinhalt nicht verlieren.

Interleave factor
Der Interleave Faktor gibt an wie viele Sektoren einer Spur unter dem Schreib-/Lesekopf im Zeitraum zwischen dem Ende eines Lese-/Schreibzyklus und dem Beginn des nächsten Lese- Schreibzyklus vorbeifliegen. Zur numerischen Angabe des Interleave Faktors werden Schreibweisen wie 1:1, 2:1, 3:1 verwendet. Dabei gibt die erste Zahl an, wie viel mal die Festplatte sich dreht, um eine Spur komplett zu beschreiben oder zu lesen.

LBA (Linear Block Address)
Verfahren zur Adressierung von Dateien auf der Festplatte, das eine durchgehende (lineare) Adressierung der Sektoren benutzt. Dabei wird mit der Adresse Null begonnen.

Master
Konventionelle ATA/IDE - Festplattenlaufwerke können paarweise mit einem Kabel an den IDE - Kontroller angeschlossen werden. Die erste Festplatte wird als Master bezeichnet. Eine zweite am Kontroller angeschlossene Festplatte ist der Slave. Auf der jeweiligen Festplatte wird das Master oder Slave Regime mit einem Jumper eingestellt.

MBR (Master Boot Record)
Eine Festplatte wird in Bereiche - Partitionen unterteilt. Der erste Eintrag auf einer Festplatte ist immer der Master Boot Record (MBR) in den die Informationen über die Aufteilung der Festplatte in Partitionen eingetragen werden.

MFM (Modified Frequency Modulation)
Modifizierte Frequenz Modulation. Die Anwendung der modifizierten Frequenz Modulation ermöglichte eine hohe Aufzeichnungsdichte auf magnetischen Datenträgern. Durch die Abhängigkeit der Kodierung des aktuell aufzuzeichnenden Bits vom vorhergehenden Bit können Synchronisierungsbits teilweise entfallen. Die MFM ist zum Beispiel sehr verbreitet bei der Datenspeicherung auf Disketten und findet auch in Festplattensystemen Anwendung.

PCI (Peripheral Component Interconnect) - PCI Express
Moderne Bussysteme zur Erweiterung der Ein - und Ausgabemöglichkeiten für Personalcomputer, die es gestatten periphere Gerate flexibel und mit hohen Geschwindigkeiten mit den auf der Hauptplatine befindlichen Einheiten wie Hauptspeicher und CPU zu verbinden. Der Datenaustausch kann dabei parallel wie bei PCI oder wie bei PCI Express seriell erfolgen.

PIO (Programmed Input/Output)
Damit wird die Methode beschrieben, nach der die Kommunikation zwischen einer Festplatte und ihrem zuständigen Controller abläuft. man unterscheidet zwischen fünf PIO - Modi (PIO 0 bis PIO 4), die sich letztlich in der Geschwindigkeit der Datenübertragung unterscheiden.

RAID
RAID - Redundant Array of Independent Discs. Das Zusammenschalten mehrerer Festplatten zum Zwecke der redundanten Datensicherung (durch Spiegelung - RAID-1), zum Zwecke der Erreichung kürzerer Zugriffszeiten (durch streifenweise Aufteilung der Datenblöcke auf die einzelnen Festplatten - Striping, RAID-0). Die Kombination der Verfahren RAID-0 und RAID-1 wird meist über RAID-5 realisiert. RAID 2, 3, 4 und 6 werden in der Praxis nicht verwendet. Die technische Lösung kann über Software, Hardware und kombinierte Verfahren realisiert werden.

RAM
RAM - Random Access Memory. Speicher mit wahlfreiem Zugriff auch Operativspeicher.

SCSI (Small Computer System Interface)
Standard bzw. Überbegriff für eine Reihe von Standards für ein paralleles Interface zum Anschluss von externen Geräten an Computer (Festplatten, Scanner, Drucker, Streamer)

Seek time
Positionier Zeit für das Anfahren der Magnetköpfe auf eine geforderte Spur.

Serial ATA
Ist die moderne Ausbildung des ATA durch serielle Signalinterfaces und entsprechend kompakte und längere Kabel gegenüber der parallelen ATA/IDE Variante.

Slave
Die zweite Festplatte, die an einen Festplattenkontroller angeschlossen wird. Das Regime wird über spezielle Jumper an der Festplatte eingestellt.

SMART
Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology - System für Selbstdiagnose mit dem moderne Festplatten intern ausgestattet sind.

Swap
Festplattenabschnitt der von Windows zum Auslagern von Daten verwendet wird, wenn für den Hauptspeicher nicht mehr genügend Speicherplatz zur Verfugung steht.

Ultra DMA/33/66/100/133…
Hochgeschwindigkeitsübertragungsprotokoll zur Informationsübertragung für Festplatten, die dem Interfacestandart Ultra ATA (ATA-2) entsprechen.

USB/USB 2.0
Universal Serial Bus - Industriestandart zur Erweiterung der Architektur von Personalcomputern, der im wesentlichen zur Kopplung externer Geräte verwendet wird, ohne dass in der Regel das Betriebssystem des Personalcomputers heruntergefahren und neu geladen werden muss. Ausführliche und operative Informationen zu diesem Interface erhält man über die Internetadresse www.usb.org.

 




 


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